Flächensuche
Bei der Flächensuche kann ein unübersichtliches und unwegsames Gebiet, mit relativ wenig Personal (Rettungshundeteams), innerhalb kürzester Zeit abgesucht werden.
Klassische Einsätze der Flächensuche sind die Suche nach verwirrten oder orientierungslosen Personen, Kinder die vermisst werden, oder Schockopfer nach Verkehrsunfällen.
Die Überlegenheit des Hundes bei der Suche zeigt sich besonders bei Dunkelheit und dichtem Geländebewuchs, denn er wittert mit seiner guten Nase die vermisste Person schon auf große Entfernungen.
Trümmersuche
Wenn Personen unter Trümmern verschüttet sind, kommt der Rettungshund in der Trümmersuche zum Einsatz. Dieses ist zum Beispiel nach Gasexplosionen, Zug- und Flugzeugunglücken, Erdrutschen oder nach Erdbeben der Fall.
Der Rettungshund darf sich bei der Suche weder von den verschiedenen Gerüchen (Lebensmittel und getragene Kleidung), Rauch und Lärm, noch durch die Arbeit weiterer Hilfsmannschaften ablenken lassen. Auch in der Trümmersuche arbeitet er frei von Halsband und Leine und muss sich von seinem Hundeführer auf Entfernung dirigieren lassen.
Mantrailing
Beim Trailen sucht der Hund nicht, wie in der Flächen- oder Trümmersuche jeden menschlichen Geruch, sondern filtert den Individualgeruch eines bestimmten Menschen heraus und folgt diesem Geruch.
Die Suche beginnt an dem letzten vermuteten Aufenthaltsort der Person, bevor diese verschwand. Dem Hund wird an dieser sogenannten Abgangsstelle ein Geruchsgegenstand angeboten (z. B. von der vermissten Person getragene Wäsche). Der Hund „merkt“ sich den Geruch, egal ob in der Stadt oder auf dem Land.
Im Einsatzfall kann die Arbeit des Mantrailers z.B. richtungsweisend für Suchen mit Flächenhunden in unwegsamen Gelände sein, oder aber auch ein Hilfsmittel für die Einsatzdurchführung, also welche Gebiete vorrangig durch Flächenhunde abgesucht werden sollten.